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Erklärung zum Begriff "Bremsen"

 

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Altenburger-Bremsen

   

Altenburger-Bremsen

Bekannter Hersteller von Schaltwerken und Bremsen.

 

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Bremsanker

   

Bremsanker

Verankerung der Bremse am Rahmen. Diese Bremsanker gibt es bei Trommelbremsen sowie bei Rücktrittbremsen.

 

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Bremsen

   

Bremsen

Die Komponente des Fahrrades, die auf mittels Bowdenzug übermittelter Anforderung für Verzögerung, also Reduzierung der Geschwindigkeit sorgt.
Bremsen funktionieren nach dem Prinzip der Reibung, und zwar über (meist) zwei Bremsgummis seitlich an der Felge, über Bremsbeläge in einer Trommel oder an einer Scheibe sowie, obwohl heute fast ausgestorben, mittels eines Bremsgummis, das von oben auf den Reifen wirkt.
Unterschiedliche Arten sind:


 

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Bremshebel

   

Bremshebel

Wie vieles in Deutschland, so ist auch die Anordnung der Bremshebel am Lenker durch eine Deutsche-Industrie-Norm (DIN) geregelt. Demnach muß der Hebel für die Vorderbremse rechts angebracht sein.

 

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Cantileverbremsen

   

Cantileverbremsen

Felgenbremse, bei der die Bremsbeläge an zwei einzelnen Kipphebeln befestigt sind.
Die Kipphebel sind einfach gelagert und am Rahmen befestigt. Der Drehpunkt der Kipphebel liegt meist unterhalb der Felgenhöhe. Wenn der Bowdenzug betätigt wird, werden die beiden Bremsarme durch den Seilzug zusammengezogen und so die Beläge an die Felge gedrückt.

Um die optimale Bremswirkung zu erzielen, darf der Zugweg, den der Bremshebel zurücklegen muß, nicht zu lang sein. Außerdem muß die Bremse synchronisiert werden. Dazu sind die Einstellschrauben, die sich seitlich an den Bremsarmen befinden, so einzustellen, daß die Federvorspannung auf beiden Seiten gleich ist, die Bremsarme also den gleichen Abstand von der Felge haben.

Beim Radausbau ist zu beachten, daß zuerst der Zug an einem der Bremsarme ausgehängt werden muß.

 

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Hydraulikbremsen

   

Hydraulikbremsen

Bremse, die nicht über einen Bowdenzug betätigt wird, sondern durch per Bremsleitung übertragenen Öldruck. Urheber am Fahrrad war die Firma Magura mit einer hydraulischen Felgenbremse.
Bei der Hydraulikbremse wirkt der Bremshebel unmittelbar auf einen Geberkolben, der das Öl zu den Nehmerzylindern an den Bremsen drückt. Durch den erhöhten Druck werden die Kolben herausgedrückt und pressen so die Bremsgummis an die Felge. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch hydraulische Scheibenbremsen.

 

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Innenbackenbremsen

   

Innenbackenbremsen

Andere, die Bauart und Funktionsweise besser charakterisierende, Bezeichnung für die Trommelbremse.

 

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Magura

   

Magura

Ursprünglich Hersteller von hydraulischen Bremsanlagen, erstmals Mitte der achtziger Jahre.

Mittlerweile hat Magura ein Komplettprogramm Hydraulikbremsen von Felgen- bis Scheibenbremsen mit Doppelkolbenschwimmsattel, sowie Lenker und Armaturen für Motorräder.

 

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Mittelzugbremsen

   

Mittelzugbremsen

Diese, heute kaum noch gebräuchliche, Bremse hat einen hohen Wirkungsgrad. Ähnlich der Cantilever-Bremse ist der Bremszug hier zentral an einer Verbindungsplatte befestigt, diese wiederum an einem Querzug, der die beiden Bremsarme miteinander verbindet.

 

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Nabenbremsen

   

Nabenbremsen

Die früheste Nabenbremse ist zugleich die bekannteste und am weitesten verbreitete: die Rücktrittbremse. Sie wurde 1903 von Ernst Sachs erfunden und bereits kurz danach serienmäßig hergestellt.

 

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Nockenbremsen

   

keine Abbildung vorhanden

Bei dieser Bremse ist der Bremszug zentral an einer Nockenplatte eingehängt.

 

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Rollenbremsen

   

Rollenbremsen

Die Rollenbremse wird auf die Radnabe gesteckt, ist unempfindlich gegen Nässe und Verschmutzung, jedoch nicht gegen Hitze. Bei ihr werden spezielle Bremsrollen von innen nach außen gegen den sogenannten Bremsmantel gepreßt. Bei Shimano heißt sie "Rollerbrake".

 

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Rollerbrakes

   

keine Abbildung vorhanden

Sonderform der symmetrischen Mittelzug-Felgenbremse. Das Bremsseil (Mittelzug) wirkt auf ein Trapezblech, welches wiederum auf Rollen wirkt, die am Ende der Bremsarme befestigt sind. Im klassischen, hier beschriebenen, Sinn gibt es sie seit Mitte der 80er Jahre (Dura Ace AX, 600 AX) nicht mehr.

 

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Rücktrittbremsen

   

Rücktrittbremsen

Hinterradbremse, die durch Rückwärtstreten der Tretkurbel betätigt wird. In Deutschland häufig anzutreffender Bremsentyp, international allerdings kaum üblich. Die Rücktrittbremse ist sehr wartungsarm und betriebssicher. Ihre Bremswirkung ist aber im allgemeinen schlechter als moderne Felgenbremsen.

 

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Scheibenbremsen

   

Scheibenbremsen

Zu diesem Begriff ist leider noch keine Erklärung vorhanden. Wir arbeiten dran!

(s. auch Bremsen)

 

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Seitenzugbremsen

   

Seitenzugbremsen

Klassische Variante der Felgenbremse. Auf einer zentralen Achse sind der rechte und der linke Bremsarm gelagert, die beide einen Ausleger zur linken Fahrradseite aufweisen. Der obere Auslager bildet das Widerlager für die Bremszugaußenhülle, am unteren wird der Bremsinnenzug befestigt. Beim Betätigen der Bremse werden beide Auslager zusammengedrückt, die Bremse zieht sich zu.

 

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Trommelbremsen

   

Trommelbremsen

Die Bremsbacken werden hier mittels eines Nocken radial gespreizt und pressen sich gegen die Innenseite des Nabengehäuses.

Diese gekapselte Bauweise macht die Bremse resistent gegen Verschmutzung, ist aber weniger effektiv als die meisten Felgenbremsen.

 

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V-Bremsen

   

V-Bremsen

Benannt nach der V-förmigen Auslegung der Kipphebel der Felgenbremse. Nachfolger der Cantilever-Bremse.

 

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Alle Preise sind empfohlene Verkaufspreise, freibleibend, Irrtum und Änderungen vorbehalten. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von JUNG&VOLKE.
 Impressum , Copyright © 2004-2010 Christof Waniek, letzte Aktualisierung erfolgte am 04.09.2010.